Tomaten-Zucchini-Gratin

Aus dem tollen Kochbuch „Bauernmarkt und Biokiste: Die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit(aus der Reihe der GU Grundkochbücher) habe ich das Rezept für ein Tomaten-Zucchini-Gratin. In dem Buch sind Rezepte in „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ unterteilt, sodass man sich saisonal inspirieren lassen kann.

Zutaten:

  • 6-7 El Olivenöl
  • 3 Zucchini à ca. 200 g (ich hatte ja noch 1 1/2 aus Omas Garten, das kam durch die Ergänzung mit Kartoffeln gut hin)
  • Wir haben noch 4 kleine Kartoffeln hinzugegeben
  • 6 Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1 Bund Petersilie
  • 50 Semmelbrösel
  • 3 EL frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Den Backofen auf 160° vorheizen und eine ofenfeste Form (mittlere Größe) mit Öl einfetten. Zucchini, Tomaten und Kartoffeln waschen, putzen und in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Gemüsescheiben nun dachziegelartig in die Form schichten. Mit etwas Öl beträufeln und ordentlich mit Salz & Pfeffer würzen. Die Form mit Alufolie verschließen und das Gemüse im Ofen ca. 35 Minuten bissfest garen.

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Alles zusammen mit Semmelbröseln und Parmesan in eine Schüssel geben. Nach und nach 5 EL Olivenöl dazugeben und gut vermischen. Die Bröselmasse salzen & pfeffern.

Nun die Ofentemperatur auf 220 ° erhöhen. Alufolie herunternehmen und das Gemüse ca. 10 Minuten offen leicht bräunen. Mit der Bröselmasse bestreuen und weitere 5-10 Minuten überbacken, bis die Kruste goldbraun ist.

Tipp aus dem Kochbuch:

Das Gratin schmeckt lecker mit Weißbrot oder als Beilage zu gegrilltem Fisch oder Fleisch.

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Kartoffelspalten mit Spinat aus dem Ofen

Wir haben gestern etwas Neues ausprobiert! Die Zubereitung geht ganz flott.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 8-9 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 große Tomate
  • 1 Packung TK-Spinat mit Feta
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 (Schinken)-Bockwurst
  • Salz, Pfeffer

Kartoffelspalten mit Spinat

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Tomate waschen. Tomate in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln in je etwa sechs gleich große Spalten teilen. Zwiebel und Knoblauch zerkleinern. Die Bockwurst klein schneiden.

Eine Quicheform einfetten und den Spinat zuerst hineingeben. Darauf die Kartoffelspalten  und Wurststückchen verteilen. Zwiebel und Knoblauch drübergeben, sowie ordentlich Salz und Pfeffer über alles geben. Obendrauf die Tomatenscheiben legen und für ca. 50 Minuten bei 200 ° Ober-/Unterhitze im Backofen garen.

Ich war erstaunt wie herzhaft und lecker das Gericht geworden ist – und das ohne Käse!

30 Minuten-Dinner: Ofenkartoffeln, Spinat-Salat & Blaubeer-Smoothie

Eigentlich sollte es nur Ofenkartoffeln mit Quark geben – doch dann artete das Ganze in einem richtig anständigem Gericht aus 🙂

Ofenkartoffeln auf BlechZutaten für die Ofenkartoffeln:

  • so viele Kartoffeln, wie ihr essen mögt 😉
  • 1-2 EL Olivenöl
  • geriebenen Käse
  • Meersalz

Dazu:

  • Kräuterquark, Frühlingsquark oder Sour Cream

Spinat-Salat:

  • 100 g Spinat
  • 1 Handvoll gehackte Walnüsse
  • 1 Birne
  • 6-8 kleine Tomaten

Vinaigrette (wie beim Birnen-Walnuss-Salat)

Blaubeer-Trauben-Smoothie (für 2 Gläser à ca. 300 ml)

  • 1 kleine Schale Blaubeeren (150 g)
  • 3 Handvoll helle Weintrauben
  • 1 Tl Zitronensaft
  • 150 ml Mineralwasser

Zubereitung:

Für die Ofenkartoffeln werden die Kartoffeln gründlich gewaschen und längs halbiert. Der Ofen wir auf 180 ° Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Die Schnittflächen mit Olivenöl benetzen – dazu das Öl am besten auf einen kleinen Teller/eine Untertasse geben und die Schnittflächen der Kartoffeln eintunken. Dann mit der runden Seite nach unten aufs Backpapier legen. Nun die Kartoffeln ca. 20-25 Minuten im Ofen garen (Garprobe mit einem kleinen Messer machen).

Für den Salat den Spinat, die Birne und die Tomaten waschen & zerkleinern. Die Nüsse hacken und das Vinaigrette anrühren.

Zur Herstellung des Smoothies die gewaschenen Früchte mit Zitronensaft und Mineralwasser im Mixer vermischen.

Wenn die Kartoffeln gar sind, das Blech kurz aus dem Ofen nehmen. Nun die Schnittflächen mit Kräutersalz & geriebenem Käse bestreuen. Nochmals in den Ofen schieben bis der Käse zerlaufen ist. Dazu Kräuterquark o. Ä. servieren.

Ofenkartoffeln

Bärlauchliebe: Kartoffel-Bärlauch-Suppe

BärlauchbeetMeine Schwäche für Bärlauch habe ich hier ja schon hinlänglich bekannt gemacht…deshalb kommt noch ein weiteres Rezept: Kartoffel-Bärlauch-Suppe!

Ganz klassisch, wenig Zutaten, schnell fertig. Nach einem langen, nervigen Arbeitstag einfach genießen und Kraft tanken.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 2 Bund Bärlauch
  • 3 EL Olivenöl
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 3 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Schmand

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Möhre und Kartoffeln waschen, schälen und klein würfeln. Den Bärlauch waschen und abtropfen lassen.

Nun das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Kartoffeln & Möhre hinzugeben und kurz mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Die abgeriebene Zitronenschale sowie Salz & Pfeffer hinzugeben. Zugedeckt rund 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Die Suppe pürieren – ich mag es gerne, wenn noch einige kleine Stückchen zu sehen sind.

Die Stiele vom Bärlauch abschneiden und die Blätter in kleine Streifen schneiden. Dann zur Suppe geben und noch 5 Minuten mitköcheln lassen. Den Schmand auf dem Teller hinzugeben.

Kartoffel-Bärlauch-Suppe

Dazu gab es eine Stulle mit Hüttenkäse, Kräutersalz und frischer Kresse.

Mein Tipp: Am nächsten Tag schmeckt die Suppe noch intensiver und feiner nach Bärlauch!

 

Das ursprüngliche Rezept war in einer Samstagsausgabe der Neuen Presse.

Blumenkohlsuppe auf ländliche Art

Herbst und Winter sind die beste Zeit für leckere Suppen! In unserer Familie heißt es immer: „Suppe wärmt die Seele“. Was gibt es nach einem langen Arbeitstag besseres als einen großen Teller dampfender Suppe? Danach ab aufs Sofa und entspannen. Herrlich!

Das Rezept stammt aus dem Buch „So kocht Frau Antje heute“. Es stammt aus meinem Geburtsjahr und ist das Lieblingsrezeptbuch meiner Mama. In nahezu allen Gerichten kommt Käse vor 🙂 Gerade habe ich entdeckt, dass man es tatsächlich noch bestellen kann, u.a. hier.

Zutaten:

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500 g)
  • 1 l Hühnerbrühe (ich habe Gemüsebrühe genommen)
  • 200 g Kartoffeln
  • 75 g Sellerieknolle
  • 100 g Holland-Gouda, mittelalt
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Handvoll Kerbel
  • 2 Zweige Liebstöckel
  • Salz, Pfeffer
  • 2-3 Tropfen Tabascosoße (ich habe stattdesse eine getrocknete Chilischote 2 Minuten mitgekocht)
  • 4 TL Crème fraîche

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Zubereitung:

Den Blumenkohl in ganz kleinen Röschen vom Strunk schneiden, waschen & in der Brühe etwa 5 Minuten bißfest garen. Dann mit dem Schaumlöffel herausheben und beiseite stellen.

Den Blumenkohlstrunk, Kartoffeln und Sellerie waschen, schälen und grob zerteilen. Alles in der Brühe 15-20 Minuten weich kochen.

Nun den Käse reiben, die Kräuter abspülen, trockentupfen und fein hacken. Etwas davon zur Deko auf dem Teller zur Seite stellen.

Das Gemüse pürieren und anschließend den Käse hinzufügen. Sobald der Käse geschmolzen ist, die Blumenkohlröschen & Kräuter zur Suppe geben. Mit Tabasco (oder Chili) sowie Salz & Pfeffer würzen. Vorsicht: Durch die Kräuter hatte unsere Suppe schon einen wunderbar würzigen, runden Geschmack, sodass wir gar kein Salz & Pfeffer benötigt haben!

Die Suppe auf dem Teller mit ein wenig Crème fraîche & Kräutern verzieren.

 

Einfach schmecken lassen!

Jamies Bohnenpfanne mit gebratenen Kartoffeln

Jamie Olivers „30-Minuten-Menüs“…jedes Mal eine Herausforderung! Allerdings habe ich noch nie gleichzeitig alle Rezeptkompositionen gemacht. Die Bohnenpfanne stammt ursprünglich aus dem Rezept: Superschnelle Hackfleischpfanne mit Ofenkartoffeln, Salat und weissen Bohnen.

Den Salat mit Avocado-Dressing kann ich bestens empfehlen!

Nun zu den weißen Bohnen.

Zutaten für 2-3 Portionen:Bohnenpfanne

  • 4 Scheiben durchwachsener Räucherspeck
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose (400 g) Limabohnen oder andere dicke weiße Bohnen
  • Rotweinessig (alternativ: Aceto de Balsamico)
  • 2 – 3 Stängel griechisches (kleinblättriges) oder normales Basilikum, bzw. Petersilie
  • Wir verfeinern das Ganze noch mit einem guten Schluck Worchestersauce
  • Salz und Pfeffer sind bei diesem Rezept nicht nötig!

Zutaten für die gebratenen Kartoffeln:

  • ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Rosmarin

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser gar kochen.

In einer Pfanne ein wenig Olivenöl auf kleiner Stufe erhitzen. Den Speck in feine Streifen schneiden und in der Pfanne goldgelb braten; gelegentlich umrühren. Die Tomaten waschen, grob würfeln, mit den Bohnen und ihrem Saft (!) dazugeben und die Mischung behutsam eindicken lassen.

Wenn die Kartoffeln nach ca. 15-20 Minuten gar sind, abgießen. In einer zweiten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln mit einer Knoblauchzehe leicht anbraten und mit Salz, Pfeffer, Muskat & Rosmarin würzen. Nun die Bohnenpfanne mit einem großzügigen Schuss Rotweinessig (Aceto de Balsamico und/oder Worchestersauce) abrunden. Rasch noch das Basilikum (bzw. die Petersilie) abbrausen, trockentupfen, die Blätter über die Bohnen zupfen.

Mit einer Zubereitungszeit von einer knappen halben Stunde kommt man gut hin und hat ein leckeres, sättigendes Gericht!

Seelenwärmer im Herbst – Hokkaido-Kürbissuppe

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Frisch aus Omas Garten wurde mir ein kleiner, feiner Hokkaido geliefert. Ich liebe diese Kürbissorte, da sie so herrlich unkompliziert ist!

Das Rezept für diese Suppe ist zusammengebastelt und geht ungefähr so:

Zutaten:

  • 1 kleiner Hokkaido
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ca. 400 ml Brühe
  • ca. 400 ml Milch
  • 2 Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Eine gute Handvoll geriebenen Hartkäse, z.B. Old Amsterdam
  • Öl

Optional:

  • 1 Schluck Weißwein
  • Garnelen, Lachs, o.Ä.
  • Crème fraîche

Zubereitung:

Den Kürbis entkernen, die Kartoffeln schälen und alles klein schneiden. Ebenso die Zwiebel und den Knoblauch zerkleinern. Die Kürbis- und Kartoffelstücke mit etwas Öl und der Zwiebel leicht andünsten.

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Nun den Knoblauch hinzugeben und das Ganze mit Brühe und Milch ablöschen. Es sollte alles gut bedeckt sein. Ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Wenn die Kartoffeln leicht weich sind, alles gut pürieren und gegebenenfalls etwas Flüssigkeit nachgießen. (z.B. Milch oder einen Schluck Weißwein)

Ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den geriebenen Käse einrühren.

Dazu passt gut ein Stückchen Lachs oder Garnelen, die man in Öl und Knoblauch anbrät. Ein TL Crème fraîche rundet alles ab.

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An einem verregneten Herbsttag ist diese Kürbissuppe ein wahrer Seelenwärmer.