DIY-Idee: Geschenk- und Weihnachtsbaum-Anhänger aus Salzteig

Durch Pinterest bin ich auf Dekoanhänger aus Salzteig gestolpert. Sie sind leicht herzustellen und vielseitig umzusetzen. Das anstehende (Vorhersage: verregnete) Wochenende eignet sich super dafür, da man relativ viel Zeit einplanen sollte.

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Rezept für Salzteig:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse Salz
  • 1 TL Öl

Weiteres Zubehör:

  • Acrylfarben
  • eine leere Kugelschreibermine zum Ausstechen der Aufhänglöcher
  • Pinsel
  • Bastelkleber und Glitter
  • Ausstechförmchen
  • Klarlack
  • buntes Schleifenband, kleine Glöckchen, etc.
  • Schere

Alles ordentlich verkneten und möglichst kühl verarbeiten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz ausrollen, ca. 4 mm dick. Nicht zu dünn, da er sonst bricht. Mit normalen Keksausstechförmchen ausstechen. Mit einer alten Kulimine werden die kleinen Löcher ausgestochen, durch die man hinterher das Bändchen zum Aufhängen fädelt.

Die ausgestochenen Salzteig-Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen bei 150 ° backen. Der Teig wird nur leicht braun – hier muss man zwischendurch immer mal prüfen. Wenn sich die Plätzchen relativ hart anfühlen, sind sie fertig.

Nach dem Auskühlen geht es an die Verzierung. Man kann vorab in den Teig auch Lebensmittelfarbe mischen, allerdings soll die Farbe beim Backen heller werden.

Ich habe meine Anhänger mit Acrylfarbe bemalt. Einige wurden zusätzlich mit Glitter aufgepimpt. Ganz zum Schluss wird alles mit Klarlack besprüht, damit die Anhänger haltbar sind.

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Farblich passende bunte Bänder machen aus den DIY-Anhänger richtige Hingucker!

In der Weihnachtsbäckerei…dieses Jahr ganz früh!

Gestern war es soweit: Der große Weihnachtskeks-Backmarathon mit meiner besten Freundin. Dieses Jahr ganz früh, da die Wochen bis Weihnachten vollgestopft sind. In acht Stunden haben wir sechs Kekssorten gebacken – jeweils die doppelte Menge 🙂 weihnachtskekse-2016-nummeriert

Ab morgen stelle ich euch nacheinander alle Sorten vor:

  1. Spitzbuben mit Kirschmarmelade und Nutella
  2. Gefüllte Nougatherzen
  3. Zimtsterne
  4. Chai-Stempel-Kekse mit Sonnenblumenkernen
  5. Schoko-Baiser-Cookies
  6. Mini-Amerikaner

Für einen Backmarathon benötigt man nicht nur viel Zeit, sondern auch etwas Vorbereitung. Vorab steht ein großer Einkauf an(siehe unten). Bevor wir richtig losgelegt haben, haben wir alle Rezept nach Kühlzeiten für den Teig durchgeguckt und danach die Reihenfolge festgelegt.

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Ein Teil der Zutaten. Viele Mandeln, Haselnüsse und Schokolade 🙂

Außerdem sollte man mehrere Backbleche & Kuchengitter zum Abkühlen, Keksausstecher, eine gute Küchenmaschine, jede Menge Backpapier und viel Ausdauer haben.


Hier könnt ihr nochmal die Rezepte aus dem vergangenen Jahr nachlesen:

Habt ihr auch schon gebacken? Welches sind eure Lieblingskekse zu Weihnachten?

 

DIY-Idee: Selbstgemachte Briefumschläge

Gefühlt ist der Advent und Weihnachten noch weit weg, doch es wird sicherlich wieder schneller gehen als man denkt. Damit es vor Weihnachten nicht zu stressig wird, fange ich jetzt schon mit der Zubereitung von selbstgemachten Geschenken an. Ich habe einen kleinen DIY-Tipp für euch, für den ihr nicht viel Material sondern hauptsächlich etwas Zeit, Spaß am Schneiden und Falten braucht: Aus alten Zeitschriftenseiten oder Kalenderblättern kann man ganz einfach einzigartige Briefumschläge basteln.

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Ihr benötigt:

  • Zeitschriftenseiten oder Kalenderblätter aus etwas festerem Papier
  • Schere
  • Kleber (Tesafilm)
  • Lineal, ca. 20 cm lang
  • Umschläge als Schablone auf Pappe geklebt
  • Adressaufkleber
  • Stift

Zuerst müsst ihr einen Umschlag auffalten und auf Pappe kleben, damit dieser als Schablone genutzt werden kann. Ich habe zwei unterschiedliche Umschlag-Formate genutzt.

Sehr gut eignen sich alte Kalenderblätter, da sie meist aus etwas dickerem Papier sind. Ich habe außerdem ganz viele Seiten aus alten FLOW-Heften genommen. In der FLOW sind immer wundervolle Zeichnungen, die sich auf den Umschlägen ganz toll machen.

Zeichnet mit Hilfe der Schablone die Umrisse nach und schneidet aus. Richtet die Schablone am besten so aus, dass das Motiv auf der Vorderseite des Umschlags hinterher schön zu sehen ist.

Um die Falzkanten passgenau zu falten, nimmt man am besten ein Lineal.

Nun klebt man die linke, die untere und die rechte „Klappe“ zusammen. Ich habe hierfür Tesafilm genutzt, damit es nicht schmiert und wirklich hält.

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Zum Schluss noch die weißen Adressaufkleber aufkleben, damit der Umschlag gleich beschriftungsfertig und bereit für den Versand ist.

Hier seht ihr einige Motive meiner Umschläge. Am herzigsten finde ich den Katzenumschlag ♥

Ich habe in 2 Stunden ca. 25 Umschläge fertig gestellt. Zum Verschenken werde ich einfach einige Umschläge locker mit einem hübschen Bändchen zusammenbinden.

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Kekseeeeeee! Teil 3: Knusper-Ringe

Endspurt – noch zehn Tage bis Heiligabend! Nach den Vanille-Mürbchen und den Schwarz-Weiß-Schleifen verrate ich euch nun das Rezept für diese schnell gemachten Knusper-Ringe.

Wir haben zum Ausstechen zwei verschieden große Gläser genommen.

Zutaten für ca. 30 Ringe:

  • 100 g gehackte Mandeln
  • 125 g Weizenmehl
  • 75 g weiche Butter oder Margarine
  • 50 g Grümmelkandis
  • 1 Pck. Vanille-Zucker
  • 1 Eiweiß

Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Zum Verzieren:

  • 25 g Kuvertüre Zartbitter
  • bunte Streusel, o.Ä.
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Zubereitung:

Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldgelb rösten und auf einem Teller erkalten lassen.

Das Backblech mit Backpapier belegen & den Backofen vorheizen (Ober-/ Unterhitze: etwa 180°C).

Das Mehl in eine Rührschüssel geben, die Hälfte der Mandeln und die übrigen Zutaten hinzufügen. Alles mit einem Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen. Große runde Plätzchen (Ø etwa 6 cm) ausstechen. Mit dem kleinen Ausstecher (oder Glas) mittig jeweils ein „Loch“ (Ø etwa 2,5 – 3 cm) ausstechen. Die Ringe auf das Backblech legen.

Das Eigelb mit Milch verrühren. Die Ringe damit bestreichen und mit den übrigen Mandeln bestreuen. Einen Teil unserer Ringe haben wir mit kleinen, bunten Streuseln bestreut und diese mitgebacken. Nun ca. 10 Minuten backen.

Plätzchen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Die Kuvertüre nach Packungsanweisung schmelzen und im flüssigen Zustand  beliebig über die Ringe sprenkeln.

 

Das Rezept habe ich hier entdeckt.

Adventsgenuss: Apfel-Walnuss-Muffins

Am Wochenende habe ich zwei neue Küchenhelfer getestet, die auf ihren Einsatz warteten: Meine neue Küchenmaschine und eine Transportbox für Muffins & Co. Den Test haben beide bestanden 🙂

Zutaten für 16 Muffins:

  • 1 Apfel (150 g)
  • 50 g Walnusskerne
  • 250 g Mehl
  • 2 El Kakaopulver
  • 0,5 Tl Natron
  • 2,5 Tl Backpulver
  • 120 g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 125 g flüssige Butter
  • 250 ml Buttermilch
  • 75 g Mokkabohnen
  • 100 g dunkle Schokoglasur

Zubereitung:

Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und klein würfeln. Die Walnusskerne und 2/3 der Mokkabohnen grob hacken. Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver, Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen.

Dann das Ei mit der Butter & der Buttermilch verrühren. Zu der Mehlmischung geben und mit einem Kochlöffel zu einer glatten Masse verrühren. Äpfel, Nüsse und die gehackten Mokkabohnen rasch unterziehen.

Den Teig mit einem Löffel in die  mit Papierförmchen ausgelegten Mulden eines Muffinblechs füllen. (Der Teig geht nur ein wenig auf, deshalb schön voll machen!) Im heißen Ofen bei 200 Grad auf dem Rost auf der mittleren Schiene 20-25 Min. backen und anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

Nun die Schokoglasur nach Packungsanweisung schmelzen und die Glasur mit einem Löffel streifig über den Muffins verteilen. Abschließend jeden Muffin noch mit je einer Mokkabohne verzieren.

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Die Apfel- & Nussstückchen machen die Muffins herrlich saftig und herb – trotz Schokolade!

Das Grundrezept habe ich bei essen-und-trinken.de entdeckt.

Kekseeeeeee! Teil 2: Schwarz-Weiß-Schleifen

Heute gibt es ein Rezept für raffiniertes Schwarz-Weiß-Gebäck. Die Schleifen sind auch beim Backmarathon entstanden.

Zutaten für den Teig20151128_133441

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Msp. Backpulver
  • 75 g Zucker
  • ½ Rö. Rum-Aroma
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 150 g weiche Butter oder Margarine
  • 1 EL Milch

Zutaten für den dunklen Teig

  • 50 g Kuvertüre Zartbitter
  • 25 g Weizenmehl (etwa 2 EL)

Zum Bestreichen

  • etwa 1 EL Milch

Zum Verzieren

  • etwa 25 g Kuvertüre Zartbitter

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Zubereitung

Für den dunklen Teig Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad nach Packungsanleitung schmelzen.

Das Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen & alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Den Teig halbieren.

Eine Teighälfte mit geschmolzener Kuvertüre und Mehl zu einem glatten „Schoko-Teig“ verkneten. Beide Teigstücke zu einer Kugel formen und getrennt in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Inzwischen ein Backblech mit Backpapier belegen & den Backofen auf etwa 180 ° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Beide Teigstücke auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Quadrat (24 x 24 cm) ausrollen. (Wer Quadrate ausrollen kann: Hut ab! Bei uns hat es nicht geklappt 😉 Aber es geht auch mit nicht so – man hat halt am Rand etwas Verschnitt.)

Ein „Quadrat“ dünn mit Milch bestreichen und das andere „Quadrat“ mit Hilfe des Teigrollers darauflegen und andrücken. Das Teigstück in Streifen von je 8 cm Breite schneiden.

Jeden Streifen in jeweils 12 etwa 2 cm breite Streifen schneiden. Jeden Teigstreifen einmal gegeneinander verdrehen (das geht tatsächlich leicht und richtig gut!), auf das Backblech legen und auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen.

Das Gebäck mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen. Derweil die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Streifen jeweils auf einer Seite mit Schokolade besprenkeln (oder bestreichen) und fest werden lassen.

 

Das Original-Rezept gibt es bei Dr. Oetker.